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PV-Einspeisevergütung im ersten Drittel 2017

Im Jahr 2016 wurden in Deutschland Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von ca. 1,5 Gigawatt errichtet. Von Rekord-Jahren sind wir weit entfernt. Noch 2010 bis 2012 lagen wir bei jährlich über 7 Gigawatt.
Das Ziel der Bundesregierung liegt bei 2,5 Gigawatt.

Diese Zubau-Zahlen werden regelmäßig von der Bundesnetzagentur veröffentlicht. Anhand dieser Zahlen wird gemäß EEG (Erneuerbaren-Energien-Gesetz) die jeweilige Einspeisevergütung für die nächsten Monate festgelegt.

Für die Monate Januar bis April 2017 gelten folgende Einspeisesätze bei neu errichteten PV-Anlagen auf Wohngebäuden und Lärmschutzwänden:

bis 10 kWp                         12,30 Eurocent

bis 40 kWp                         11,96 Eurocent

bis 100 kWp                       10,69 Eurocent

(Quelle: Bundesnetzagentur)

Brandschutz bei PV-Anlagen

Das Thema Brandschutz bei PV-Anlagen ist speziell bei der Planung der Anlagen sehr ernst zu nehmen. Bereits im Februar 2011 erstellten unter anderem der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) und die Berufsfeuerwehr München eine Broschüre, die Grundsätze für eine brandschutzgerechte Planung einer PV-Anlage beinhalten. Auch Bespiele werden hier genannt.

Im Mai  2013 wurde dann die VDE-Anwendungsregel VDE-AR-E 2100-712 veröffentlich, welche „Maßnahmen für den DC-Bereich einer Photovoltaikanlage zum Einhalten der elektrischen Sicherheit im Falle einer Brandbekämpfung oder einer technischen Hilfeleistung“, so der Titel, nennt.

Folgende Maßnahmen werden unter anderem in der VDE-AR-E 2100-712 beschrieben:
- Die PV-Anlage und die Leitungswege müssen gekennzeichnet werden.
- Feuergeschützte Leitungsverlegung im Gebäude
- Verweise auf die jeweilige Landesbauordnung
- Einzusetzende Einrichtungen zum Schalten und Trennen

Als Sachverständiger stellt man leider auch nach mehreren Jahren nach Inkrafttreten der VDE-AR-E 2100-712 fest, dass PV-Anlagen nicht brandschutzgerecht geplant und errichtet werden. Speziell bei der Verlegung der DC-Leitungen wird das Brandrisiko unzureichend berücksichtigt.

Die VDE-Anwendungsregel VDE-AR-E 2100-712 ist daher bei der Planung und Errichtung einer PV-Anlage immer zu beachten!

„Kabel und Leitungen für Photovoltaikanlagen – Neue Norm

Seit 01.11.2015 ist die europäische Norm DIN EN 50618 (VDE 0283-618) in Kraft. Diese ersetzt die VDE-Anwendungsregel VDE-AR-E 2283-4. Es gilt eine Übergangsfrist bis zum 27. Oktober 2017.
Der Anlagenbetreiber erkennt die Kabel und Leitungen, die der neuen Norm entsprechen,  an dem aufgeprägten Bauart-Kurzzeichen „H1Z2Z2-K“. Das Bauart-Kurzzeichen „PV1-F“ läuft aus.
Die DIN EN 50618 (VDE 0283-618) beschäftigt sich unter anderem mit dem Leiter- und Mantelaufbau, sowie mit den elektrischen und nicht-elektrischen Prüfungen. 
Interessant ist auch der angehängte Leitfaden für die Verwendung.
Die meisten Hersteller verwenden bereits das neue Bauart-Kurzzeichen

Sollten Sie weitere Informationen zu dieser neuen Norm benötigen, fragen Sie gerne nach.

Solarstrom speichern!

Eine vierköpfige Familie verbraucht im Jahr oft 4.500 kWh. Wird nun auf dem Eigenheim eine 5 bis 6 kWp-Photovoltaikanlage errichtet, so wird in einem Jahr in etwa die Energie durch die Photovoltaikanlage erzeugt, die auch verbraucht wird. Jedoch deckt sich der Zeitraum, in dem die Energie erzeugt wird nicht mit dem Zeitraum, in dem Energie verbraucht wird. Um hier den solar erzeugten Strom zeitlich versetzt nutzen zu können, bedarf es Batterien, oder auch Strom-Speicher genannt.

Mittlerweile gibt es tolle Speichersysteme, die genau dafür ausgelegt sind.  Nehmen Sie gern Kontakt mit uns auf, wir beraten Sie unabhängig zu Stromspeicher in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage.